Kurzfilm von tanzApartment c|o huber&christen
HDv sowie 35mm | 1 min | 16:9 © 2010
Sie durchstreift eine ihr fremde Stadt. Dass Sie schon seit 10 Jahren in dieser Stadt wohnt, ändert wenig an der Fremdheit. Geboren und aufgewachsen ist sie am anderen Ende der Erde. Seoul - Korea. Berlin – Deutschland. Da sie in deutscher Sprache ihrem schillernden Gemüt niemals gerecht werden kann, spricht Sie noch immer zögerlich, wenn nicht sogar ungern deutsch. Englisch spricht beinahe jeder in Ihrem Umfeld. Sie hat Freunde, Hobbies, Lieblingsorte, und ein hohes Maß an Zufriedenheit. Doch wenn Sie wieder einmal die Stadt durchstreift, spürt Sie diese Fremde in sich. Sie durchstreift eine ihr fremde und zugleich vertraute Stadt. Ein Leben in Berlin, ein Gedankengang mit einer Seele aus Korea.
Der Kurzfilm INSIDE ist aus dem KunstTANZfilm MAERE generiert und gehört zu One-Mintue Trioligie „Aside, Inside, Outside“.
Der Kurzfilm gewann beim beim 2. Internationalen Choreographic Captures Wettbewerb 2009 einen 3. Preis sowie einen Kinopreis. Die Verleihung fand am 4. Juli 2009 auf dem Filmfest München statt. Der entstandenen Kurzflim „ASIDE“ lief durch diesen Preis am 04. Februar 2010 deutschlandweit in den Kinos an.
www.choreographiccaptures.org
CHOREOGRAPHIC CAPTURES COMPETITION Das Format verbreitet unter dem Motto “Art for those who did not ask for it” Tanz, Choreographie und Filmkunst im öffentlichen Raum. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Präsenz im Kino. Ab 04. Februar 2010 werden die prämierten Choreographic Captures deutschlandweit und international in Spanien, Holland, Dänemark, Schweiz, in ausgewählten Kinos zwischen der Werbung platziert. Beim Wettbewerb wurden über 99 Filme aus mehr als 18 Ländern eingereicht. www.choreographiccaptures.org
JURYBEGRÜNDUNG „Aside“ ist ein gelungener Dialog von Architektur und Tanz. Die Bewegung des Körpers im Raum reflektiert die Dramaturgie des Raumes in der Architektur, dort wo sie direkt in Erscheinung tritt. Meist erscheint sie doch nur mittelbar, in Spiegelungen, hinter Glas oder durch Aufzug und Rolltreppe evoziert. Dabei schreibt das Choreographic Capture eine kurze Geschichte von Fremdheit in der modernen Migrationsgesellschaft. Es erzählt von Einsamkeit, enthält aber auch Momente der Freude und Ausgelassenheit, während es durch seinen formalen Aufbau jedes Pathos vermeidet.“
JURY | Andreas Ströhl, Leiter des Filmfests München, Deutschland | Thierry de Mey, künstlerischer Leiter von Charleroi Danses, Brüssel/Belgien | Frédéric Mazelly, Leiter der Abteilung Darstellende Kunst am Parc et Grande Halle de la Villette, Paris/Frankreich







