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Veranstaltung 

Titel:
Frequenz 09|10
Wann:
10.09.2010 - 12.09.2010
Wo:
Galerie unter Berlin - Berlin
Kategorie:
Tanz- und Musikperformance

Beschreibung

Frequenz 09|10
installative Tanzperformance von tanzApartment c/o huber&christen

Frequenz 09|10 ist der Auftakt zur Konzeptreihe Frequenzen sowie die Eröffnung der Galerie unter Berlin. Frequenz 09|10 schafft als eine begehbare, installative Tanzperformance auf über 3500m² einen künstlerischen Kontext eine Plattform zwischen hörender und nicht-hörender Welt. 10 internationale Tänzer, drei gehörlose Darsteller und drei Live-Musiker loten in den labyrinthartigen Gängen und Räumen der Galerie die Grenzen und Möglichkeiten von Sprache und Kommunikation aus. Einzelne Codes, Schrift- und Gebärdenzeichen werden in andersartige, lesbare Kunstformen und Zusammenhänge gerückt. Dabei erstreckt sich für das Publikum ein Labyrinth der Zeichen, das nach und nach entziffert werden kann. Über das Prinzip der stetigen Transformation werden Lieder und Gedichte, die biographisch mit den Tänzern verknüpft sind, aus ihrer Muttersprache, in das Englische, in das Deutsche und wiederum in Gebärdensprache übersetzt. Aus der Gebärdensprache werden Tanzsequenzen generiert, musikalische Motive der Ausgangslieder wiederum weiter variiert, Schriftbilder, auch koreanische und japanische Schriftzeichen, sichtbar und Tanz durch Abnahme durch Funkmikrophone als Schall hörbar gemacht. Eine Verkettung der Sequenzen von Bewegung, Bild und Schall entsteht. Ein Aufeinanderprallen von codierter und abstrakter Bewegungssprache, eine Gegenüberstellung von Tanz,- Musik,- und Gebärdensprache.

Premiere 09. 09 2010 | 20.30h
Weitere Vorstellungen 10. 09. | 11. 09. | 12. 09.  sowie 16. 09. | 17. 09.  | 18. 09. | 19. 09. 2010, jeweils  20.30

Inszenierung | Raum Vanessa Huber-Christen und Lorenz Huber von und mit Andy Zondag, Anuschka von Oppen, Alexander Holm, Bettina Kokoschka, Carlos Osatinsky, Caroline Bo, Davide Sportelli, Elly Fujita, Fernando Pelliccioli, Helena Maciel Fernandino, Hyoung – Min Kim, Matthia Lehmann, Roberto Morales Live-Musik Jean Walther, Lorenz Huber, Michael Metzler  Choreographie Vanessa Huber-Christen Regie Lorenz Huber Kostüm Margaretha Heller Kostümassistenz Emily Abel Licht Marco Uhlmann,  Ton Henry Mex Musik/Sounddesign Lorenz Huber Videodesign Vanessa Huber-Christen Videopult Lea Vassal Bühnenbau Ede Unke Regieassistenz Magdalena Markowski Assistenz Marie Grunwald, Felipe Luck, Armin Peterka, Christian Arthur Zeller  Beratung | Verwaltung Team Förderband e.V. Presse Verena Klein Grafik Tine Linder Programm Layout Kathrin Jauer Programmfotos Lorenz Huber Programmtexte Schreibweise, huber&christen, Klein, Traxler Technik Team Theaterhaus Mitte Catering AFG Security Ergün Gündogdu

Produktion | tanzApartment c/o huber&christen | Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin gefördert von | Aktion Mensch unterstützt von  Theaterhaus Mitte Medienpartner | Tageszeitung taz, Stadtmagazin tip, Internetradio multicult fm

Veranstaltungsort

Galerie unter Berlin
Veranstaltungsort:
Galerie unter Berlin   -   Website
Straße:
Straßburgerstraße 53
PLZ:
10405
Stadt:
Berlin
Bundesland:
Berlin
Land:
Land: de

Beschreibung

Galerie unter Berlin | Straßburger Str. 53 | 10405 Berlin | U2 Senefelder Platz

Die „Galerie unter Berlin“ ist ein Projekt raumbezogener Künste im Berliner Untergrund, zurzeit beheimatet in den Kellergewölben der Alten Königstadtbrauerei in der Straßburger Str. 53 im Berliner Prenzlauer Berg.
Das künstlerische Profil der Galerie unter Berlin zielt auf einen Austausch der Künste, schafft Raum für Begegnung und richtet seinen Fokus auf interdisziplinäre Dialoge. Dabei definiert sich die Galerie unter Berlin als wandelbares Konstrukt zwischen Perfomance- und Ausstellungsort.

Das Projekt „Galerie unter Berlin“ wurde im September 2010 von den Künstlern Vanessa Huber-Christen und Lorenz Huber mit der Konzeptreihe „Frequenzen“ eröffnet. Die Galerie unter Berlin steht genreübergreifenden, raumbezogener Vorhaben aller Kunstsparten offen gegenüber. Dabei wird die Galerie unter Berlin projektbezogen finanziert und erhält zurzeit keine infrastrukturellen Förderungen.