Stimmen über das tanzApartment

„Besonders eindrücklich sind die Szenen, in denen die körperlichen Gesten und Zeichen der Gebärdensprache fast nahtlos in Tanzsequenzen übergehen. Tanz und Gebärden fließen ineinander, fusionieren zu Choreografien. Die Gebärdensprache, als körperliches Zeichensystem und Ausdruck innerer Bewegungen wird zum Ausdruckstanz selbst. (…) Dass jede Kunstform für sich auch eine Form von Sprache ist, dass alle gezeigten Formen des Ausdrucks voneinander profitieren, sich verweben, miteinander spielen und sich zusammen entwickeln können, zeigt diese Performance auf. (…) talk to me! ist lebendig, persönlich, lebensbejahend.“
Lilith Borchert | tanznetz.de | über talk to me! | 11.03.2022

„So stecken sehr viele Geschichten in dem Stück und man muss ganz genau hinschauen, vielleicht auch zweites Mal, um zu verfolgen wie aus Lautsprache Gebärden, aus Wörtern Gesten und aus Gebärden Tanz wird und jeweils auch umkehrt.“
Tomas Fitzel | RBB Kulturradio | über talk to me! | 10.03.2022

„Die verschiedenen Tanzstile der Performer*innen harmonieren, besonders schön sind die immer wieder eingeschobenen synchronen Tanzparts, die verdeutlichen, wie wenig wichtig das Hören – oder Nicht-hören in der Kommunikation im Tanz ist. (…) Das Bühnenbild wird dabei immer wieder humoristisch eingesetzt, sodass das Stück trotz ernster Themen nie die Leichtigkeit verliert, die auch im Tanz zu sehen ist."
Linda Gerner |  taz.de | über talk to me! |  11.03.2022


„It takes a moment or two to realise that Vanessa Huber´s „talk to me“ is not merely a dance performed by an ensemble of hearing and deaf dancers, but also a dance performed for an audience of hearing and deaf people, together with everyone who wants to talk to them both."
Liza Weber | tanzschreiber.de, | über talk to me! | 14.03.2022


"Bis hinein in diese letzte Lichtstimmung lebt dieser einstündige Gang durch den Hades von der hochemotionalen Zwiesprache zwischen bewegtem Mensch, Klang und Raum."
Dr. Katrin-Schmidt-Feister| tanznetz.de | über Frequenz 4|11 |30.04.2011


„Mit klaren Bildern, prägnantem Rhythmus und in großartiger Komposition gelingt es, eine narrative Struktur entstehen zu lassen und den Betrachter zu fesseln. Lobend hervorgehoben werden muss die außergewöhnliche Bildtextur sowie die exzellente Art, wie es dem Film gelingt, Zeit in einer Minute zu strukturieren.“
Jurybegründung unter Ltg. Andreas Ströhl, Direktor des Filmfests München, beim Choreographic Captures Competition, 2011


"Die meiste Zeit agieren alle an unterschiedlichen Stationen - gleichzeitig. Jeder Besucher muss für sich entscheiden, welche Spuren er verfolgt. Ein bisschen anstrengend, vielleicht, aber vor allem sehr aufregend. Gruppenerlebnis und Isolation, moderner Tanz und Gesang, Gegenwart und Geschichte verweben sich hier Ineinander.“
Charlotte Radziwill | Feuilleton, Berliner Zeitung | über „Frequenz 10/10“ | 05.11.2010

 

„Aside" ist ein gelungener Dialog von Architektur und Tanz. Die Bewegung des Körpers im Raum reflektiert die Dramaturgie des Raumes in der Architektur, dort wo sie direkt in Erscheinung tritt. (….) Dabei schreibt das Choreographic Capture eine kurze Geschichte von Fremdheit in der modernen Migrationsgesellschaft. Es erzählt von Einsamkeit, enthält aber auch Momente der Freude und Ausgelassenheit, während es durch seinen formalen Aufbau jedes Pathos vermeidet.
Andreas Ströhl (Direktor des Filmfests München, Deutschland), Thierry de Mey (Leiter von Charleroi Danses, Brüssel), Frédéric Mazelly, (Leiter der Abteilung Darstellende Kunst am Parc et Grande Halle de la Villette, Paris) | über „Aside“ | Jurybegründung /  3. Preis, Choreographic Captures Competition (2009)